Doctolib Termin
top of page

15 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Trauer hat viele Gesichter - und sie darf da sein

    Vergissmeinnicht auf einem Waldfriedhof an der Stelle alter Gräber Trauer ist mein Herzensthema Nicht nur, weil ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Coachin Menschen auf ihrem individuellen Weg durch die Trauer begleite - sondern auch, weil ich selbst erfahren habe, wie tief sie gehen kann. Wie unglaublich schmerzhaft sie sein kann. Wie sie alles stilllegt, infrage stellt, verändert. Und wie sehr sie in unserer Gesellschaft noch immer verdrängt und tabuisiert wird. Dabei ist Trauer zutiefst menschlich. Sie zeigt, dass wir geliebt haben. Traurig aber wahr - nur weil wir so sehr geliebt haben, tut der Abschied so sehr weh. Und weil jemand oder etwas fehlt, das wichtig war. Warum es so wichtig ist, über Trauer zu sprechen In unserer leistungsorientierten Welt scheint kein Platz für Trauer zu sein. Schon wenige Wochen nach einem Verlust wird erwartet, "wieder zu funktionieren". Viele fühlen sich mit ihrer Trauer allein - als müssten sie sie verstecken oder "schnell hinter sich bringen". Doch Trauer lässt sich nicht wegdrücken - zumindest nicht unbegrenzt. Sie braucht Raum. Zeit. Mitgefühl. Und manchmal auch Worte und Tränen, die sie ausdrücken - oder ein Gegenüber, das einfach nur da ist. Es kann unglaublich erleichternd für Menschen sein, mit ihrer Trauer einfach nur sein  zu dürfen. Ohne Maske, ohne Erwartungen. Nur mit dem, was gerade da ist - ob Tränen, Leere, Wut oder Sprachlosigkeit. Trauer ist individuell Trauer betrifft uns alle. Und doch fühlt sie sich für jede:n anders an. Sie kommt in Wellen, manchmal still und leise, manchmal wie ein Tsunami. Manchmal schnell hintereinander, manchmal mit großem Abstand zueinander. Sie ist individuell, persönlich - so vielschichtig, wie die Menschen selbst. Darum: vergleiche dich nicht mit anderen. Frag dich nicht, warum es "denen schon wieder gut geht". Und es ist auch in Ordnung, jeden Verlust anders zu empfinden und anders zu betrauern. Jedes Gefühl darf sein - wirklich jedes Trauer hat viele Facetten: Tränen, Wut, Leere, Sehnsucht, Schuld, Hilflosigkeit, manchmal sogar Erleichterung. All das darf da sein. Kein Gefühl ist "falsch". Es gibt keinen richtigen Weg - und auch keinen Zeitrahmen. Das vielzitierte "Trauerjahr" kann eine Orientierung sein (um jeden Geburtstag, jeden Feiertag und den ersten Todestag einmal erlebt zu haben), aber kein Ablaufdatum. Manche trauern still über Jahre hinweg, andere laut in wenigen Monaten oder umgekehrt. Beides ist okay. Viele Menschen versuchen sich in ihrer Trauer "zusammenzureißen", sich anzupassen oder zu funktionieren. Doch Gefühle, die keinen Raum bekommen, verschwinden nicht einfach. Sie finden andere Wege, sich zu zeigen. Warum es so wichtig ist, sich mit der Trauer auseinanderzusetzen Ich weiß aus eigener Erfahrung, was passieren kann, wenn man die eigene Trauer übergeht. In einer Phase mehrfacher Verluste habe ich versucht stark zu sein, weiterzumachen, auszuhalten. Das Ergebnis: Mein Körper hat die Notbremse gezogen - mit Rückenschmerzen, einer Gastritis und völliger Erschöpfung. Trauer, die nicht gefühlt wird, wird oft körperlich. Der Körper spricht, wenn die Seele nicht gehört wird. Sich der eigenen Trauer zuzuwenden ist keine Schwäche. Es ist ein Akt der Selbstfürsorge. Es ist Mut. Trauer will nicht einfach "weg", sie will gesehen werden. Und sie will begleitet werden - manchmal von einem selbst, manchmal von einem liebevollen Gegenüber. Trauer darf sein - auch deine Vielleicht trauerst du gerade. Vielleicht fühlt es sich an, als würdest du nicht mehr dazuzugehören zur Welt da draußen, die sich einfach weiterdreht. Vielleicht ist alles grau, still oder viel zu laut. Ich möchte, dass du weißt: Du darfst trauern. In deinem Tempo. Mit all deinen Gefühlen. Ohne Rechtfertigung. Ohne Druck. Wenn du das Gefühl hast, mit jemandem sprechen zu wollen - in einem geschützten, mitfühlenden Raum - bin ich gerne für dich da. Du bist mit deiner Trauer nicht allein. Und: Deine Trauer ist wichtig. Sie darf da sein. Sie ist ein Ausdruck deiner Liebe und kein Ausdruck von Schwäche.

  • Was ist Hypnose? Sanfte Hilfe mit der Kraft des Unterbewusstseins

    Viele Menschen haben schon von Hypnose gehört – aber was genau steckt eigentlich dahinter? Ist das nicht dieser Zustand, in dem man alles um sich herum vergisst? Oder sogar willenlos wird? Keine Sorge: Hypnose ist etwas ganz Natürliches – und vor allem ein sehr hilfreiches Werkzeug in der psychotherapeutischen Begleitung. In diesem Beitrag erfährst du, was Hypnose wirklich ist, wie lange es sie schon gibt, wofür sie angewendet wird – und ob sie auch für dich geeignet sein könnte. Hypnose gibt es schon seit Jahrhunderten Die Vorstellung, mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten, ist nicht neu. Schon vor Tausenden von Jahren nutzten alte Kulturen wie die Ägypter und Griechen hypnotische Rituale zur Heilung und inneren Einkehr. Der Begriff „Hypnose“ wurde erst im 19. Jahrhundert geprägt, hat aber eine sehr lange Geschichte. Heute wird Hypnose in der Therapie bewusst eingesetzt – sanft, wertschätzend und immer in deinem Tempo. Trance – ein Zustand, den jeder kennt Hypnose klingt erstmal fremd, doch den sogenannten Trance-Zustand kennst du wahrscheinlich sehr gut: Vielleicht warst du schon mal so in ein Buch vertieft, dass du alles um dich herum vergessen hast? Oder du bist Auto gefahren und weißt gar nicht mehr, wie du ans Ziel gekommen bist? Das ist Alltagstrance – und genau mit diesem natürlichen Zustand arbeitet die Hypnosetherapie. Du bist dabei weder „weg“ noch bewusstlos. Du bleibst wach, klar und bekommst alles mit. Was kann Hypnose bewirken? Hypnose kann bei ganz verschiedenen Themen helfen – vor allem dann, wenn man allein nicht weiterkommt oder immer wieder in die gleichen Muster fällt. Hier ein paar Beispiele, wo Hypnose unterstützend wirken kann: Ängste und Sorgen Schlafprobleme Stress und innere Unruhe Selbstzweifel und geringes Selbstwertgefühl Raucherentwöhnung Unterstützung beim Abnehmen Belastende Erlebnisse sanft verarbeiten In der Hypnose können wir direkt mit deinem Unterbewusstsein arbeiten – und das dort ansprechen, wo Veränderung möglich wird. Für wen ist Hypnose geeignet? Hypnosetherapie ist grundsätzlich für viele Menschen geeignet – ganz besonders, wenn du offen bist und dir selbst etwas Gutes tun möchtest. Egal ob du mit einem bestimmten Thema kommst oder einfach neugierig bist: Hypnose ist eine sanfte und wirkungsvolle Methode, um dich selbst besser zu verstehen und zu stärken. Nicht geeignet ist Hypnose bei akuten psychischen Erkrankungen wie Psychosen – hier ist eine andere Form der Unterstützung wichtig. Fazit: Hypnose ist natürlich und hilfreich Hypnose ist keine Zauberei – sondern eine natürliche Möglichkeit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen. In einer sicheren und vertrauensvollen Atmosphäre kannst du erleben, wie stärkend es ist, sich mit dem eigenen Inneren zu verbinden. Wenn du wissen möchtest, ob Hypnose auch dir helfen kann, melde dich gern zu einem unverbindlichen Erstgespräch. Ich nehme mir Zeit für deine Fragen – und wir schauen gemeinsam, was du gerade brauchst.

  • Psychohygiene - Warum sie so wichtig ist und wie man sie praktiziert

    Einfach mal tief durchatmen und die Natur genießen, kann helfen das Nervensystem zu beruhigen. In unserer heutigen Gesellschaft sind wir ständig von Stress und Belastungen umgeben. Ob im Beruf, in der Familie oder im sozialen Umfeld – es gibt immer wieder Situationen, die uns herausfordern und uns an unsere Grenzen bringen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns um unsere psychische Gesundheit kümmern und regelmäßig Psychohygiene betreiben. Doch was genau versteht man unter Psychohygiene? Im Grunde genommen geht es darum, sich selbst und seine Psyche zu pflegen und zu schützen. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung von psychischen Erkrankungen, sondern auch um die Förderung von Wohlbefinden und Lebensqualität. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Selbstreflexion. Wir sollten uns regelmäßig Zeit nehmen, um uns selbst zu beobachten und zu reflektieren. Wie geht es uns gerade? Was belastet uns? Was tut uns gut? Durch diese Selbstbeobachtung können wir frühzeitig erkennen, wenn wir uns in einer belastenden Situation befinden und gezielt gegensteuern. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Psychohygiene ist die Stressbewältigung. Stress ist ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens und kann uns in manchen Situationen sogar helfen, unsere Leistungsfähigkeit zu steigern. Doch wenn der Stress überhandnimmt, kann er uns auch krank machen. Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, mit Stress umzugehen und ihn zu reduzieren. Hier gibt es verschiedene Techniken wie zum Beispiel Entspannungsübungen, Meditation oder Sport. Auch die sozialen Beziehungen spielen eine wichtige Rolle für unsere psychische Gesundheit. Wir sollten uns regelmäßig Zeit für unsere Freunde und Familie nehmen und uns austauschen. Dabei geht es nicht nur darum, über Probleme zu sprechen, sondern auch um gemeinsame Aktivitäten und positive Erlebnisse. Neben diesen allgemeinen Aspekten gibt es auch spezifische Maßnahmen, die zur Psychohygiene beitragen können. Dazu gehört zum Beispiel die Achtsamkeit. Hier geht es darum, bewusst im Moment zu leben und die eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Durch Achtsamkeitsübungen können wir lernen, uns besser zu konzentrieren und uns von belastenden Gedanken zu lösen. Auch die Selbstfürsorge ist ein wichtiger Bestandteil der Psychohygiene. Wir sollten uns regelmäßig etwas Gutes tun und uns selbst belohnen. Das kann zum Beispiel ein entspannendes Bad, ein gutes Buch oder ein leckeres Essen sein. Durch diese kleinen Auszeiten können wir uns erholen und neue Energie tanken. Neben diesen positiven Maßnahmen gibt es auch Dinge, die wir vermeiden sollten, um unsere psychische Gesundheit zu schützen. Dazu gehört zum Beispiel der übermäßige Konsum von Alkohol oder Drogen. Auch der ständige Gebrauch von Smartphones und anderen digitalen Geräten kann belastend sein und zu Stress führen. Deshalb sollten wir uns bewusst Zeitfenster schaffen, in denen wir uns von diesen Geräten fernhalten und uns auf uns selbst und unsere Umgebung konzentrieren. Insgesamt ist die Psychohygiene ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens

bottom of page